09/02/2026

Wuppertaler Kitas erleben MINT hautnah

Was passiert, wenn Kinder ihre Fragen laut stellen dürfen und Erwachsene ihnen mit aufmerksamer Begleitung begegnen? Dann entstehen Augenblicke, in denen Neugier wachsen darf, Staunen Platz findet und Lernen ganz selbstverständlich geschieht.

In der Woche vom 30.01. bis 06.02.2026 verwandelte sich der Altbau des Berufskollegs Kohlstraße in lebendige Forscherräume. Kindergruppen aus zwölf verschiedenen Wuppertaler Kitas waren eingeladen, die MINT-bezogenen Aktionen der Mittelstufen der praxisintegrierten Erzieher*innenausbildung kennenzulernen, auszuprobieren und selbst forschend tätig zu werden.

So standen beispielsweise die Forscherfragen im Mittelpunkt:

  • „Wie kann ich Pfützenwasser ohne technische Geräte reinigen?“
  • „Wie schaffe ich es, dass der Tischtennisball nicht mehr springt?“
  • „Wie kann ich einen Regenbogen herstellen – ganz ohne Regen?“
  • „Worin unterscheiden sich Lichtquellen?“

Die Kinder konnten dabei eigene Ideen einbringen, ausprobieren, verwerfen und neu denken – stets begleitet von den Studierenden im Sinne einer ko-konstruktiven Lernbegleitung.

Für alle Beteiligten wurde deutlich, wie bereichernd die MINT-Woche war: Die Kinder erleben sich als kompetent und aktiv, während die Studierenden erfahren, wie prägend eine neugierige, zugewandte Haltung ist und wie unmittelbar Theorie in die Praxis übertragen werden kann. Besonders bedeutsam war dabei die enge Zusammenarbeit mit den zwölf Wuppertaler Kitas und den pädagogischen Fachkräften vor Ort, die die Verbindung zwischen Schule, Ausbildung und Praxis nachhaltig stärkte.